Samstag, 10. August 2013

Badetag bei 12°C Wassertemperatur

03.08.2013
(geschrieben von Katja)

Der Tag in Walvis Bay erwachte und die unmittelbare Nähe der Bucht zu unserer Oysterbox bewegte Stephan wie immer zeitig zum Sonnaufgang auf den Beinen zu sein. Er frühstückt auch recht schnell, da er den Reifen reparieren und einen neuen Reifen kaufen möchte. Das sollte, so stellte es sich auch heraus, in Walvis Bay kein Problem sein. Das Frühstück war köstlich und wir konnten es mit Blick in die Lagune geniessen. Mit freudiger Erwartung führte uns der Weg an hunderten Flamingos im Morgenlicht vorbei durch die Saline weit hinaus zum Strand des Atlantik. 
 Wir hatten nicht erwartet, dass es so warm sein würde und schnell waren neben den Waden und Knien auch die Hosen und der Rest durchnässt. Die Wellen boten die unterschiedlichsten Schauspiele und es war eine Freude den ausgelassenen Kindern zuzusehen, wie sie am Strand in den Ausläufern der tosenden Wellen spielten. Eine Robbe versüsste uns unsere Wellenbeobachtungen in dem sie sich ab und zu wellenreitend blicken liess.
12°C Wassertempertur - Ideal für das Bier :-D
Wie an der Ostsee
 Nach ausgiebiger Wässerung besuchten wir die Düne7 vor den Toren von Walvis Bay und fuhren die 30km auf der Dünenstrasse um uns Swakopmund anzusehen. Die Kids hatten Shoppingträume, die aber durch den Samstag, an dem die Geschäfte nun schon geschlossen waren, zertört wurden. Dennoch bummelten wir durch die Strassen und begeisterten uns an den historischen deutschen Beschriftungen der Häuser und deren Baustil. Auf der Seebrücke konnten wir noch einmal die gewaltigen Atlantikwellen spüren. Stephan führte uns noch auf den "Afrika Schnitzermarkt" und wir hatten Freude an diesem "geschäftigen" Treiben.


 
Nach ausgiebiger Wässerung besuchten wir die Düne7 vor den Toren von Walvis Bay und fuhren die 30km auf der Dünenstrasse um uns Swakopmund anzusehen. Die Kids hatten Shoppingträume, die aber durch den Samstag, an dem die Geschäfte nun schon geschlossen waren, zertört wurden. Dennoch bummelten wir durch die Strassen und begeisterten uns an den historischen deutschen Beschriftungen der Häuser und deren Baustil. Auf der Seebrücke konnten wir noch einmal die gewaltigen Atlantikwellen spüren. Stephan führte uns noch auf den "Afrika Schnitzermarkt" und wir hatten Freude an diesem "geschäftigen" Treiben.




 Auf dem Rückweg nach Walvis Bay hielten wir noch einmal am Strand nahe von Swakopmund an. Die Sonne war schon am untergehen und wir genossen diese Stimmung mit Muscheln sammeln und fotografieren.
Nach einer herrlichen Dusche in unserer Oysterbox beschlossen wir einstimmig, wieder zum Abendessen in das uns vom Vorabend bekannte Raft Restaurant zu gehen. Wir waren dem Kellner und er uns bekannt und mit leckeren Meeresspeisen, Rock Shandy und Rose beschliessen wir glücklich diesen schönen Tag am Meer :)









Das Meer ruft!

02.08.2013
(geschrieben von Katja)

unser Camp Ground im Ugab Rhino Camp
Ugab Rhino Camp von Oben
Damara-Oryx :-D
Wir packten nun unseren Kram zusammen und unser Weg zum Ziel die Küste des Atlantik schien mir zumindest noch weit weit weg. Ich war froh als wir den steinigen Rückweg heil passiert hatten. Weiter ging es per Gravelpad durch atemberaubender Landschaft. In der steingen Wüste wuchsen verstreut die merkwürdigen Welwitschias. Die Steine und Felsen leuchten. Wir hatten überhaupt keine Gegenverkehr, ausser einem Oryx in der Ferne begegneten wir Niemandem. 

Pad in Brandberg West

Los! Weiter!

Landschaft be Brandberg West

war schon 2007 mein Fotomotiv

einfach Herrlich diese Weite!
Merklich wurde der Luftzug an der offene Scheibe kälter und wir sahen in ganz weiter Ferne den Nebel über dem Atlantik. Die Pad war schlecht und als wir endlich die Salzpad an der Skelettküste erreichten, hatten wir das Gefühl auf Schienen zu fahren. Vorbei an den Abzweigen zum Strand die den Anglern den Weg weisen, fuhren wir parallel zur Küste. Als sich für uns die Möglichkeit bot, zum Strand einzubiegen taten wir das und stellten den Bus ab und rannten fröhlich zum Meer. Es war ein erhebendes Gefühl die klare Luft zu atmen, nachdem wir win paar Stunden zuvor im Rhinocamp im sandigen Sturm unsere Sachen eingepackt hatten. Die Kids waren wie aus dem Häuschen, obwohl es kalt war und die Meereslandschaft voll im Nebel. 


kurz vor der Küste

Endlich aun der Küsten Pad

nichts wie ans Wasser




Wir stiegen relativ schnell aber voller Glücksgefühle wieder in den Bus und der nächste Stop sollte Cape cross und die Robbenkolonie sein. Nach einigen Kilometern Salzpad gelagten wir mit unzähligen anderen Touris am Cape Cross an und eine überwältigende unschätzbare Anzahl der putzigen Tiere erwarteten uns. Ihr lautes Rufen schallte und es war fast für zwei Menschenaugen nicht zu erfassen, was sich da alles tat.

Giraffe am Cape Cross




faule Bande!

Nach dem wir uns an diesem Schauspiel satt gesehen hatten, bemerkten wir beim Einsteigen, dass ein Reifen des Busses schon wieder die Luft liess. Mit der Handpumpe gab Stephan dem Reifen wieder etwas Form und der Weg bis nach Hentjessbay und damit zur nächsten Tankstelle schien machbar und mit einem prüfenden Blick auf den Reifen fuhren wir weiter. Es funktionierte, der Reifen n lies nur wenig Luft. In Hentiesssbay an der Tankstelle füllten wir Luft nach, denn Stephan wollte mit dem Reifen Walfis Bay erreichen. Ein gutes Mittagessen stärkte Leib und Seele, die "Männer" hatten sich eine 1kg Portion Rippchen bestellt und wir "Mädels" kamen in den Genuss einen leckeren einheimischen Fisch zu verspeisen.

for strong men

Schlemmen in Henties Bay
 Nun sind es noch 100km nach Walvis Bay. Die Fahrt ging auf der so ebenen Strecke gut voran und als erstes in Walvis Bay angekommen, mussten wir ein Quartier suchen. Das zuerst angesteuerte Esplenade Park lehnte wegen angeblicher Ausbuchung ab und als zweites fuhr Stephan die Oysterbox an. Nach eingehender Preisverhandlung gönnten wir uns ein Dreibett- und ein Zweibettzinmmer mit schönen Blick auf die Lagune. Allerdings können wir nur zwei, anstatt der gewünschten drei Nächte bleiben. Direkt Lagune gelegen und mit richtig Flair und Flamingos und Delfine hautnah, das war jetzt nach der Nacht zuvor im Rhinocamp das echte Kontrastprogramm. Als I-Punkt gingen wir zum Abendessen in das unweit gelegene Raft Restaurant und liessen uns das leckere Essen schmecken. Nach dem vorzüglichem Essen und herrlichem Rosewein tauchten wir in die schneeweisse Bettwäsche, das war ein unbeschreibliches Gefühl.
die Oyster Box -  unsere Bleibe für zwei Nächte

an der Lagune



The Raft - einfach zu empfehlen



Sieben Uhr ud der Kleine schläft :-D

unser Dreibettzimmer - ein gewisser Kontrast zum Busch :-)